Zinsbindungsfrist

rechtliche Rahmenbedinungen zur Zinsbindungsfrist

In der Regel wird bei Immobiliendarlehen der Zins nicht variabel gestaltet, sondern auf einen Zeitrahmen festgeschrieben. Diese Frist kann von 1 Jahr bis hin zu 20 Jahren reichen. Üblich sind Zeiträume von 5, 10 oder 15 Jahren. Während der sogenannten Zinsbindung dürfen die finanzierenden Institute den Zinssatz nicht verändern. Im Gegenzug muss sich jedoch der Kunde auch an die vereinbarten Tilgungs- und Zinsraten halten. Darüber hinaus ist ohne weitere Vereinbarung auch keine Reduzierung der Monatsrate noch eine zusätzliche Sondertilgung möglich.

Das Darlehen darf vom Kreditnehmer während der Zinsbindungsfrist nur dann gekündigt werden, wenn die Immobilie verkauft wird oder eine Umschuldung mit einem höheren Darlehensbetrag vorgenommen wird. In diesem Fall hat das Keditinstitut einen Anspruch auf die so genannte Vorfälligkeitsentschädigung. Das ist der finanzielle Ausgleich dafür, dass sie das vorzeitig zurückgezahlte Geld zu eventuell niedrigeren Zinsen wieder neu ausleihen muss.

Um während einer Zinsbindungsfrist etwas Flexibilität zu erhalten empfiehlt es sich, zuvor eine jährliche Sondertilgung zu vereinbaren. Die marktüblichen Optionen von 5% und bei einigen Instituten sogar bis 10% der Darlehenssumme pro Jahr, sind in der Regel nicht mit einem Aufschlag verbunden.

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass es sich hier um keine Rechtsberatung handelt. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Immobilienverkauf haben, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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